Die klientenzentrierte Gestaltungstherapie ist ein Therapieverfahren, bei dem die Gestaltungstherapeutin den Patienten behilflich ist, eine Befindlichkeit oder ein Problem mit Hilfe kreativer Ausdrucksmaterialien zu erkunden bzw. zu bearbeiten. Dies geschieht mit Farben, Formen, der Sprache oder mit Bewegung. Es können Entspannungsübungen oder Phantasiereisen zum Einsatz kommen.

In einem wertungsfreien Raum begegnen die Patienten der Entfaltung ihrer eigenen Kreativität. Sie werden selbstbewusster, selbstbejahender, offen und weniger abwehrend.

Die Interpretation des Entstandenen erfolgt ausschließlich durch den Patienten; die Therapeutin begleitet ihn im Prozess der Selbsterfahrung und ist ihm oder ihr beim Erkennen und Lösen von Problemen und Konflikten behilflich.

Künstlerische Vorkenntnisse oder besondere künstlerische Fähigkeiten sind im Rahmen der Therapie nicht erforderlich.